TOP Ö 10: Gewährung eines Zuschusses für das Katastrophengebiet - Beratung und Beschlussfassung

Beschluss: Einstimmig beschlossen

Sachverhalt:

Im Landkreis Miltenberg gibt es verschiedene Bestrebungen hinsichtlich Spenden für das Katastrophengebiet. Die Gemeinde Kleinheubach hat noch ein Feuerwehrfahrzeug, welches Anfang des Jahres außer Dienst gestellt wurde und könnte sich vorstellen, dass eine Feuerwehr im Katastrophengebiet dieses gut für Einsatzzwecke nutzen könnte. Die Gemeinde Kleinheubach hat angefragt, ob sich die Gemeinde Laudenbach einer Spende an die Katastrophenregion anschließt und diese Spende für notwendige Maßnahmen am Feuerwehrfahrzeug zur Verfügung gestellt werden kann. Beim Feuerwehrfahrzeug muss u.a. TÜV gemacht, Funktechnik eingebaut sowie diverse Ausrüstungsgegenstände beschafft werden, um die Einsatzbereitschaft herzustellen.

 

GR Gruß fragt, ob signalisiert wurde, dass durch die Katastrophe auch Feuerwehrfahrzeuge zerstört wurden?

 

Lt. Herr Geutner sollte das ausgediente Feuerwehrfahrzeug für 12.000 € verkauft werden. Ein Feuerwehrmann aus Kleinheubach hat berichtet, dass im Ahrtal Feuerwehrfahrzeuge der Flut zum Opfer fielen.

 

Der Gemeinderat äußert sich positiv zu einer Spende. GR Breitenbach (DU) berichtet über Miltenberg, das 50 Cent/Einwohner gespendet hat, GR Löffler schlägt eine Summe von 500 € vor und GR Gruß kann sich vorstellen zwischen 700 und 1.500 € zu spenden.

 

GR Jacobaschke selbst ist aktiver Feuerwehrmann und berichtet über hohen Bedarf bei den Feuerwehren in den Katastrophengebieten. Er kann sich eine Spende über 1.000 € vorstellen. Einige Wehren aus Aschaffenburg haben ebenfalls Fahrzeuge gespendet und von verschiedenen Gemeinderäten wurde Sitzungsgeld gespendet.

 

Bgm. Distler ist der Ansicht, dass eine Spende des Sitzungsgeldes Privatsache ist und schlägt vor, über eine Spende von 1.000 € abzustimmen.


Beschluss:

Der Gemeinderat beschließt eine Spende i.H.v. 1.000 € für die Flutopfer im Katastrophengebiet, wobei der Betrag für die Herstellung der Einsatzbereitschaft des Kleinheubacher Feuerwehrfahrzeuges verwendet werden soll.