TOP Ö 5: Bauantrag zur Nutzungsänderung und Erweiterung des Gebäudes Halle West auf den Grundstücken Fl.Nrn. 3887, 3888, Industriegebiet Süd - Beratung und Beschlussfassung (BA)

Beschluss: Einstimmig beschlossen

Sachverhalt:

Das Bauvorhaben liegt im Geltungsbereich des qualifizierten Bebauungsplanes „Industriegebiet Süd II“, im Industriegebiet.

 

In den Erläuterungen wird beschrieben, dass in der Halle etwas umgebaut wird, dass Absacklinien gebaut und eine neue Trennwand eingebaut wird, so Bgm. Münig. Es gibt keine Erweiterung an Mitarbeitern, weshalb keine zusätzlichen Parkplätze nötig sind.

 

Zum Vorhaben liegt folgende Erläuterung vor:

„Die Halle West wurde ursprünglich als Lagerhalle für SONDER-Agrarprodukte, unter anderem Pferdefutter, errichtet. Die Lagerhalle war in einen geschlossenen Bereich (Achse 1-7) und einen offenen überdachten Bereich (Achse 7-13) aufgeteilt, wo wie beschrieben, unterschiedliche Produkte aus dem Agrar und Nutztierbereich gelagert wurden.

Im Zuge verschiedener Umstrukturierungen bzw. Nutzungsänderungen und Erweiterungen, wurden zwischen 2000 und 2002 ein Teil der Lagerfläche in Technikum Agrar (Achse1-7) und in Technikum Petfood (Achse 7-9) umgestaltet.

Um dennoch geschlossene Lagerfläche beizubehalten, wurde der Bereich zwischen Achse 9-13 in eine räumliche geschlossenen Halle C umgebaut, um dort die teilweise sensiblen Produkte, die auch im neu errichten Technikum Agrar + Petfood verarbeitet bzw., hergestellt werden, zwischenzulagern.

Anmerkung:

Zum frostfreien Lagern der Produkte und für die Produktentwicklung in den Teilbereichen wurde im Zuge dieser Umgestaltung eine Heizungsanlage installiert, die alle Gebäudeteile versorgt.

Dazu wurde eine Heizungsanlage verwendet, die ursprünglich für einen anderen Bereich vorgesehen war, dort aber dann nicht eingesetzt wurde. 

Die Gastherme wurde nun für die Halle West verwendet. Das erklärt auch die hohe Heizleistung, die eigentlich für die Frostfreihaltung der Gebäudeteile nicht erforderlich wäre.

Lagerhalle Achse (Achse 9-13)

Im Zuge neuer Umstrukturierung im Agrarbereich wird nun dieser Lagerbereich aktuell umgeplant: Es soll hier im Bereich Achse 10-13 eine

 

1.Neue Halbautomatische Absacklinie für AGRAR-Produkte (NEU) errichtet werden

Dort werden mit der neuen halbautomatisches Absacklinie Einzelsäcke befüllt und anschließend manuell palettiert. Die Einzelsack-Abfüllung wird für Kleinmengen für Nutztier (Agrar) und Agrar- „Kampagnen“-Produkte verwendet. Sie dient auch als Ersatz für die „alte“ Nutztier-Absackline in Werk 1, die dort aus Alters- und Platzgründen wegfällt.

Die neue Absackanlage wird nur für temporäre, zeitlich begrenzte Arbeiten (max. 1 Arbeitstag pro Woche) genutzt; durch die halbautomatische Funktion kann die Anlage mit einem Bediener bedient werden. Der weitere Platz in diesem Gebäudeteil wird als Zwischenlagerplatz für die abzusackenden Halbfabrikate genutzt.

 

2. Lager Technikum Petfood Achse- 9-10

Dafür wird auf Achse 10 eine neue Trennwand errichtet. Diese dient als notwendige Trennung zwischen den Bereichen Agrar und Petfood. Sie ermöglicht dem Technikum Petfood weiter seine Produkte in diesem Bereich zu lagern.

 

Durch die verschiedenen Umstrukturierungen bzw. Nutzungsänderungen der Halle West kommt es zu keiner Mehrung an Mitarbeitern bzw. der Notwendigkeit an zusätzlichen PKW-Stellplätzen. Der Grund dafür ist, dass die verschiedenen Teilbereiche bereits im Werk 1 in ähnlicher Form vorhanden waren. Die Mitarbeiter, die für diese Arbeiten vorher schon zuständig waren, werden diese temporären Arbeiten auch wieder in Halle West durchführen.“

 

Die Grundstücke 3886, 3887 und 3888 sind offiziell zu einem Grundstück verschmolzen worden. Die Vereinigung wurde jedoch noch nicht ins Liegenschaftskataster übernommen.

 

Das Gebäude befindet sich innerhalb des Baufensters. An der Gebäudekubatur werden keine Änderungen vorgenommen.

 

 

Der Bauausschuss hat sich mit dem Thema befasst und einstimmig empfohlen, zuzustimmen.


Beschluss:

Der Markt Kleinheubach erteilt dem Bauvorhaben in der vorliegenden Form das gemeindliche Einvernehmen gemäß § 36 BauGB.