Ariane Breitenbach berichtet, dass ihre Eltern seit 1 Jahr pflegebedürftig sind. Vier Kinder können sich um ihre Versorgung kümmern, was normalerweise recht gut möglich ist. Allerdings gibt es Situationen, in denen sie ihre Grenzen erreichen. In Bürgstadt z. B. gibt es die Vorrichtung „eine Stunde Zeit“, welche von der Gemeinde organisiert wird. Es stehen ehrenamtlich Menschen zur Verfügung, die Bedürftige unterstützen möchten, wie z. B. beim Einkaufen, Hilfe im Haushalt, Arztbesuchen oder nur für einen Besuch. In Bayern 1 wurde über derartige Einrichtungen mit verschiedenen Modellen berichtet. Frau Breitenbach regt an, dass möglicherweise in Laudenbach ebenfalls solche Hilfsangebote organisiert werden.

 

Lt. BGM Distler gab es in Laudenbach bereits ein solches Angebot, was allerdings durch Corona zum Erliegen gekommen war. Nach der Pandemie versuchte man über Aufrufe im Amtsblatt und gezieltes Anschreiben von Menschen, die bereits ihre Hilfe angeboten hatten oder in Frage kämen, dieses Projekt wieder ins Leben zu rufen. Zu einem geladenen Treffen erschienen nur wenige Personen, die sich allerdings nicht festlegen wollten und/oder Bedenken zur Absicherung im Falle eines Unfalles während einer Hilfsaktion hatten. Alle Versuche, Menschen für diesen Hilfsdienst zu finden, sind gescheitert.

 

Altbürgermeister Klei hatte, wie er berichtet,  während seiner Amtszeit dieses Projekt ins Leben gerufen, was 12 Jahre gut funktioniert hatte. Durch die Pandemie konnte keine Hilfe mehr angeboten werden. Da die Helfer meist zwischen 70 und 75 Jahre alt waren, musste man aufgrund deren Alters alle 6 Jahre neu organisieren. Damals standen 15-20 Freiwillige zur Verfügung. Er ist überzeugt, dass Menschen persönlich angesprochen werden müssen.

 

Lt. GRin Ahner wurde versucht, telefonisch mit potentiellen Helfern Kontakt aufgenommen. Frau Ahner bietet Frau Breitenbach an, dass sie bei Engpässen gerne anrufen kann, sie habe immer jemanden an der Hand, der aushelfen könne. Die Bereitschaft sich festzulegen, sinkt immer mehr und eine persönliche Ansprache ist nötig, um Helfer zu finden. Auch im Seniorenkreis stellt sich immer wieder die Frage, wer verpflichtet sich.

 

Lt. BGM Distler gibt es in Laudenbach einen Kranken- und Besuchskreis, Man könne nochmals einen Anlauf nehmen, um Menschen zu finden, die z. B. für Fahrtdienste bereits sind.

 

GR Klein teilt mit, dass man sich für einen Besuchsdienst an Martha Häfner oder Alexandra Jacobaschke wenden kann.

 

GR Breitenbach (DU) bietet an, dass er gerne unterstützt, wenn Einkäufe benötigt werden.